17 Jan '26
Ehrungen bei der Einheit Lipperbruch / Baubeginn Stützpunkt Nord wird mit Spannung erwartet
Mit neuer Bezeichnung, nämlich „Einheit“ (früher: „Löschgruppe“), aber in bewährter Tradition trafen sich jetzt die Kameradinnen und Kameraden der Lipperbrucher Brandschützer um vergangenes Jahr Revue passieren zu lassen.
Hierzu durfte Einheitsführer Frank Baier nicht nur die zahlreichen Aktiven begrüßen, sondern auch die Ehrenabteilung der Einheit, den stellv. Leiter der Wehr Bernd Peterburs und erstmalig den neuen Ortsvorsteher vom Lipperbruch Michael Cosack.
Erste Amtshandlung von Peterburs war es gleich zwei Beförderungen vorzunehmen und einige Leistungsabzeichen zu verleihen. So wurden, nach dem Besuch des vorgeschriebenen Truppführer-Lehrgangs, die Kameraden Joshua Kolbe und Jan Hölscher zu Unterbrandmeistern befördert.
Das Leistungsabzeichen in Bronze wurde an Tanja Löwenberg verliehen. Silberne Leistungsabzeichen dürfen nun die Kameraden Jannis Baier, Joshua Kolbe und Stefan Büscher tragen.
Eine ganz besondere Auszeichnung konnte sich der Einheitsführer Frank Baier selbst von Peterburs ans Revers heften lassen. Das Leistungsabzeichen in Gold für die 30. Teilnahme an den jährlich stattfindenden Leistungsnachweisen der Feuerwehren in NRW.
Zahlreiche Lehrgänge wurden im letzten Jahr besucht. Als Neuzugänge haben den ersten Teil des Grundausbildungslehrgangs Helmut Heinz, Linus Nixon, Fabian Wohlert und Luis Kleine-Hollenhorst erfolgreich absolviert. Die Grundausbildung abgeschlossen hat Andre Wolff und anschließend einen Sprechfunker- und Maschinistenlehrgang besucht. Stefan Büscher hat an einem Atemschutznotfalltraining teilgenommen und Daniel Peterburs, Markus Finkeldei, Jannis Baier und Andre Wolff haben im Rahmen der Einrichtung eines Logistik-Standortes am neuen Feuerwehrhaus in Lipperbruch einen Teleskopstaplerführerschein gemacht.
An 50 Dienstabenden, die Einheit trifft sich immer mittwochs um 20 Uhr am Feuerwehrhaus an der Ringstraße, wurde Aus- und Weiterbildung großgeschrieben. 26 Brandsicherheitswachdienste am Stadttheater und 9 Herbstwochenwachen wurden durchgeführt, des Weiteren die Schützenfestumzüge in Lipperbruch und Bad Waldliesborn, das Einsatzgebiet der Einheit erstreckt sich auch auf Lippstadts Kurort, abgesichert.
Die Einheit konnte auf ein eher ruhiges Einsatzjahr zurückblicken. So reduzierte sich die Zahl an Alarmierungen von 82 im Vorjahr auf lediglich 61 in 2025. „Gott sei Dank!“ hieß es aus den Reihen der Blauröcke. „Müssen wir nicht rausfahren, geht’s dem Bürger gut!“
Mit Spannung wird der Spatenstich an der Mastholter Str. für das neue Domizil der Einheit erwartet. Dieses inkludiert auch den Standort einer Rettungswache der Stadt Lippstadt. Baier nutzte die Gelegenheit das ambitionierte Engagement bei Planung und Organisation von Bernd Peterburs bezüglich des Neubaus des neuen Stützpunktes hervorzuheben. Der neue Standort wird zu einem erheblichen Sicherheitsgewinn für die Lipperbrucher Mitbürger beitragen, sind sich alle einig.
Text und Foto: Einheit Lipperbruch