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06 Aug '19

Interkommunale Zusammenarbeit bei Einsatzübung geprobt / Massenkarambolage hielt Retter in Atem

Starkregenereignis in Lippstadt, Straßen sind überschwemmt, Keller voll Wasser gelaufen. Zu den Einsatzkräften die aus vielen Orten nach Lippstadt zur Hilfe eilten, zählte auch ein Löschzug der Feuerwehr Geseke. Interkommunale Zusammenarbeit und überörtliche Hilfe, für die Feuerwehren im Kreis Soest ist das inzwischen Tagesgeschäft.

Damit bei einem Einsatz die Zusammenarbeit klappt, trainierten jetzt die Löschgruppen aus Langeneicke (Stadt Geseke) und Bökenförde (Stadt Lippstadt) bei einer angenommenen Massenkarambolage die Zusammenarbeit. Einmal jährlich wird im Wechsel entweder im Bereich der Stadt Geseke oder aber im Lippstädter Bereich für den Ernstfall geprobt.

Mit der Meldung „Verkehrsunfall, drei Fahrzeuge, darunter ein LKW, mehrere Personen sind eingeklemmt“ wurden jetzt 45 Aktive der beiden Löschgruppen und der Malteser aus Geseke zum Übungseinsatz gerufen. Den Rettern bot sich ein Bild, das man sonst so nur von schweren Verkehrsunfällen von Autobahnen kennt. Ein PKW war unter ein Containerfahrzeug gefahren, ein weiterer PKW war aufgeprallt und hatte sich unter das Unfallfahrzeug geschoben und dieses im Heckbereich angehoben.

Diese hochqualifizierte Lage stellte die Retter die unter der gemeinsamen Leitung von Oberbrandmeister Christian Pieper (Löschgruppe Bökenförde) und Hauptbrandmeister Michael Kahr (Löschgruppe Langeneicke), mit vier Fahrzeugen ausgerückt waren, vor einige Herausforderungen. Die Übungsorganisatoren Nicklas Gnegel (Feuerwehr Lippstadt) und Niklas Heiermann (Feuerwehr Geseke) hatten in enger Zusammenarbeit mit den Firmen Wilhelm Knepper, Lippstadt (Gelände und LKW) und Krüger in Anröchte, (Unfallfahrzeuge) für eine realistische Kulisse gesorgt.

Für Hochspannung sorgte auch Dominik Müller (Fachberater ABC Feuerwehr Rüthen und Pyrotechniker) der mit plötzlichen Detonationen, mehreren Rauchbomben und einem Entstehungsbrand die Retter in Atem hielt. Abschnittsbildung, Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst, Sichern des Containers und des PKW mit einem hydraulischen Abstützsystems, die Öffnung der Fahrzeuge nach Weisung des Rettungsdienstes und letztendlich die Befreiung und Rettung der drei eingeklemmten Personen wie auch die Sicherstellung des Brandschutzes und die Bekämpfung eines Entstehungsbrandes hielten die 45 Aktiven der Wehren und der Malteser in Atem.

Um die Personen zu befreien, mussten zudem von den PKW ´s Türen und Dach entfernt werden. Das Team der Geseker Malteser unter der Leitung des Notfallsanitäters Tim Tegetmeyer hatte alle Hände voll zu tun, um die Mimen medizinisch zu versorgen. Gleichzeitig diente das Fahrzeug auch zur Eigensicherung der übenden Kameraden.

Guido Pfahlberg, stv. Wehrführer der Feuerwehr Lippstadt und der Gruppenführer der Löschgruppe Bökenförde, Thomas Lübbers zeigten sich als Übungsbeobachter von der Leistung der Kameraden begeistert und dankten ihnen für ihren Einsatz. Pfahlberg hob die seit einigen Jahren bestehende Zusammenarbeit der beiden Löschgruppen hervor und dankte den beiden Übungsorganisatoren und allen Mitwirkenden für ihre langjährige Arbeit. Mit einem gemeinsamen Grillabend und vielen Gesprächen wurde zum Abschluss der Übung auch die Kameradschaft zwischen den beiden Löschgruppen und Städten gepflegt.

Text und Foto: Dieter Dreier (Feuerwehr Lippstadt)

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