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07 Jan '19

Löschzug 1: 2018 war das einsatzreichste und arbeitsintensivste Jahr

„Das hat es so lange wie ich denken kann noch nie gegeben. Das Jahr 2018 war das einsatzreichste und arbeitsintensivste Jahr für die Feuerwehr überhaupt". Insgesamt 93 mal (2017: 68) bimmelten die Melder, riefen die 80 Frauen und Männer des Löschzug 1 zum Einsatz, so Zugführer Bert Schulz, der mit seinem Stellvertreter Martin Nikolic jetzt beim traditionellen Grünkohlessen, eine beeindruckende Bilanz vorlegte.

Dazu konnte Schulz neben Bürgermeister Sommer zahlreiche Vertreter der Stadt Lippstadt, Mitarbeiter der Feuer- und Rettungswache sowie der DLRG begrüßen. Besonders erfreut begrüßte Schulz den Ehrenstadtbrandmeister der Wehr Fritz Sprenger sowie die Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung und eine starke Abordnung der Jugendfeuerwehr. Schulz dankte den Aktiven der Löschgruppen 2,3,4, und der Wachabteilung für die Vorbereitung und die Bewirtung.

Sturm und Starkregen hielten bei den Unwettern 2018 den Löschzug 1 sowie alle Feuerwehren aus Lippstadt und umliegenden Orten, wie auch das THW in Atem. Insgesamt mussten alle Einheiten bei beiden Unwetterlagen zu rund 250 Einsätzen ausrücken. Heftig waren auch die Großbrände bei Hartschaum und bei Deal. Hier war der Löschzug 1 neben allen Löschzügen der Stadt über mehr als 10 Stunden gefordert. Unterstützung kam hier von den Wehren aus dem gesamten Kreis Soest sowie von Spezialeinheiten aus dem Regierungsbezirk Arnsberg. Auch die Einheiten im Kreis Soest von DRK, Malteser und THW rückten zur Betreuung der Wehrmänner aus.

Alleine 46 x wurde der Löschzug 2018 zu Brandeinsätzen alarmiert. Gleich zweimal musste die Alarmstufe auf Brand 3 und zweimal auf die höchste Alarmstufe Brand 4 erhöht werden. Bei den Unwetterlagen wurden sogar zweimal mit dem Stichwort Wehralarm alle Einheiten der Feuerwehr Lippstadt alarmiert. Sechsmal musste der Löschzug zudem zur Technischen Hilfe in Zugstärke ausrücken. Auch überörtliche Hilfe war gefordert, gleich zweimal rückte der LZ 1 in die Nachbarorte aus. „Das alles ist nur zu schaffen, wenn die Familien und Arbeitgeber und Kollegen hinter den Aktiven der Wehr stehen und ihnen den Rücken freihalten, dankte Schulz.

Respekt, Dank und Anerkennung für diese Leistung zollte auch Bürgermeister Christof Sommer, der den Dank der Bürgerinnen und Bürger für diesen nicht selbstverständlichen Einsatz der Wehr übermittelte, bei dem wie Sommer betonte, die Wehrmänner ihr Leben für die Menschen in Not riskierten. Sommer betonte auch die erstklassige Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen, die gerade bei derartigen Großlagen unverzichtbar sei.

Wehrführer Bernd Peterburs übermittelte den Dank der Wehrführung und dankte allen Einsatzkräften für ihren Einsatz in 2018. Dazu zählte übrigens auch der Tag der offenen Tür in der Feuerwache bei der Tausende von Bürgern ihre Wehr besuchten. Mitmachen hieß das Gebot der Stunde und das war wohl das richtige, denn inzwischen sind 10 Aktive neu in den Löschzug eingetreten und befinden sich derzeit in der Ausbildung.

Feuerwehr bedeutet lebenslanges Lernen und so konnte Wehrführer Peterburs gemeinsam mit der Zugführung Dominik Nelke (LG 3) und Jens Echtermann (LG 2) nach absolviertem Lehrgang zum Unterbrandmeister befördern. Zum Hauptfeuerwehrmann wurde Dieter Dreier befördert. Der Leistungsnachweis des Kreises Soest ist immer ein Höhepunkt in der Feuerwehr Ausbildung. Erstmals konnte der LZ 1 mit zwei Wettkampfgruppen antreten. Für die erstmalige Teilnahme wurden die Kameraden Norman Kämper, Stefan Bergmann, Rene Köller und Jens Echtermann, alle Löschgruppe 2 mit dem Leistungsabzeichen in Bronze geehrt. Timo Zimmermann erhielt für die zehnmalige Teilnahme das Abzeichen Gold auf blauem Grund, Dominik Nelke für fünfmalige Teilnahme das Abzeichen in Gold und Andreas Bendler (alle Löschgruppe 3) für dreimalige Teilnahme das Leistungsabzeichen in Silber.

Fotos und Text: Dieter Dreier (Feuerwehr Lippstadt)

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