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Andere Einheiten

Psychosoziale Notfallversorgung

Fachberatung Psychotraumatologie

Unsere Angebote …

1. Akutintervention / Traumazentrierte Gesprächsführung mit psychisch traumatisierten Menschen
- Opfer von häuslicher, sexueller und krimineller Gewalt
- Erwachsene und Kinder in psychischen Ausnahmesituationen, psychiatrischen und suizidalen Krisen
2. Traumazentrierte Gesprächsführung mit betroffenen Mitarbeitern, Einsatzkräften und deren Angehörigen
3. Stabilisierende Begleitung bis zur Vermittlung in die Traumatherapie
4. Fachspezifische Beratung und Fortbildung von PSU-Teams u.a.
5. Erweiterte professionelle Beratung von zuständigen Behörden, Vorgesetzten und Führungskräften
6. Ansprechpartner in Sachen Psychotraumatologie

Was verbirgt sich hinter PSNV?

„Die Psychosoziale Notfallversorgung beinhaltet die Gesamtstruktur und die Maßnahmen der Prävention sowie der kurz-, mittel- und langfristigen Versorgung im Kontext von belastenden Notfällen bzw. Einsatzsituationen ” (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Bonn).
Im Kreis Soest haben wir uns gut aufgestellt, um rund um die Uhr eine psychosoziale Notfallhilfe gewährleisten zu können. PSNV-B (für Betroffene) geährleistet hierbeit die Begleitung und Stabilisierung von seelisch massiv betroffenen Überlebenden, Angehörigen, Hinterbliebenen, Zeugen, Ersthelfern und Opfern. PSNV-E (für Einsatzkräfte) stellt die psychosoziale Versorgung der Einsatzkräfte durch Spezialkräfte der PSU (Psychosoziale Unterstützung) sicher.

Wann wird die PSNV angefordert?

Belastende Ereignisse können uns jeden Tag treffen. Plötzlich ist alles anders! Mit der Alarmierung laufen medizinische und technische Hilfeleistungen auf Hochtouren - Rettungsdienst und Feuerwehr sind schnell vor Ort. In solchen Notsituationen ist darüber hinaus häufig eine Erste Hilfe für die Seele sinnvoll. Und zwar immer dann, wenn es einfach zu viel wird!

Wir unterscheiden...
Wann wird die PSNV angefordert?

Psychosoziale Notfallversorgung für Betroffene (PSNV-B)

Ist in akuten Notsituationen eine kurzfristige Hilfe und Stabilisierung von Betroffenen, Angehörigen und Augenzeugen erforderlich, wird die PSNV angefordert. Diese Spezialkräfte stehen den Opfern als Erste Hilfe für die Seele zur Seite und sind an 365 Tagen rund um die Uhr über die Kreisleitstelle alarmierbar. PSNV ist vor Ort, um Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei an den Einsatzstellen zu unterstützen oder um die psychosoziale Begleitung der Betroffenen nach dem Abrücken der Einsatzkräfte weiterführen zu können.

Psychosoziale Unterstützung für Einsatzkräfte (PSNV-E / PSU)

Wir verstehen uns als offenes Ohr für unsere Kameraden und ihre Angehörigen. Unser Angebot "für Kameraden von Kameraden" soll der Prävention dienen und gilt rund um die Uhr − im Einsatz und auch danach. Denn nicht nur spektakuläre Einsätze hinterlassen Eindrücke, die nicht so schnell zu verarbeiten sind. Auch kann es uns belasten, wenn wir manchmal nur ohnmächtig zusehen müssen, dass unsere Hilfe trotz aller Anstrengung zu spät kommt. Solche Einsätze können heftig an die Nieren gehen, und die erlebten Bilder brennen sich unter Umständen in die Seele ein. Es kann dann zu Belastungsreaktionen kommen. Als PSU unterstützen wir betroffene Kameraden durch Gespräche und vermitteln ihnen bei Bedarf weitere Hilfsangebote. Wir sind zudem Anlaufstelle für Feuerwehrangehörige, die sich in schwierigen Lebenslagen (nach Todesfall, Krankheit, Trennung, Arbeitsplatzverlust) befinden.

Jede Feuerwehrfrau / jeder Feuerwehrmann kann sich gern direkt melden bei:
Heike Gösmann (Fachberaterin Psychotraumatologie und PSU)
Tel. 0175 166 9999
oder psu@feuerwehr-lippstadt.de

Im Einsatz Anforderung über die Kreisleitstelle (Schleife "Fachberaterin Seelsorge FW 07").

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Heike Gösmann
Heike Gösmann
FB Psychotraumatologie
0175-1669999