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05 Nov '19

ABC Zug 3: Umgang mit gefährlichen Stoffen geübt

Gefahrgut tritt aus, ein Mitarbeiter liegt verletzt am Boden, ein weiterer Mitarbeiter kann sich retten und die Feuerwehr alarmieren. Für die Aktiven der Hella Werkfeuerwehr unter Führung des stv. Wehrführers Emilio Ponce hat die Menschenrettung und Evakuierung des Gefahrenbereiches die höchste Priorität. Dazu setzt Ponce Trupps unter Atemschutz ein, die sofort die betroffene Person aus dem Gefahrenbereich im Keller des Galvanikbereiches retten. Gleichzeitig wird eine umfangreiche Wasserversorgung u.a. zur Notdekontamination der Kräfte aufgebaut und auch der zweite Mitarbeiter durch den Rettungsdienst, dargestellt durch das Deutsche Rote Kreuz Lippstadt versorgt.

Mit 70 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen haben jetzt die Werkfeuerwehr Hella, Werk 1 und 2, sowie der ABC Zug 3 bestehend aus den Kameraden aus Geseke, Erwitte und Lippstadt sowie das DRK Lippstadt die Zusammenarbeit bei einem Gefahrgutaustritt in der Galvanik des Hella Werk 1 trainiert. Was nun folgt, ist eine Aufgabe für Spezialkräfte, wie Ralf Harrenkamp, Zugführer des ABC Zuges 3 erklärt. Sie müssen jetzt klären, welche Chemikalie dort austritt, sie mit Mitteln des ABC Zuges auffangen, den Austritt beenden und im Anschluss mit entsprechenden Mitteln das Gefahrgut neutralisieren.

Da die Aufstellfläche durch die enge Werkstraße begrenzt ist, werden zunächst die Fahrzeuge die im ersten Moment dringend benötigt werden zur Einsatzstelle beordert. Dazu arbeiten die beiden Einsatzleitfahrzeuge der Hella Wehr und des ABC Zuges eng zusammen. Windbestimmung, Abschnittsbildung, Funkkanaltrennung und natürlich der Einsatz der Kräfte, werden von hier organisiert. Nach wenigen Minuten ist die Aufstellung beendet und sofort beginnen die Aktiven sich mit Atemschutzgeräten und mit den Chemikalienschutzanzügen auszurüsten. „Wir haben immer dreier Trupps eingesetzt, um die Werkfeuerwehr der Hella mit einzubinden und gleichzeitig aber auch deren Ortskenntnis zu nutzen, berichtet Ralf Harrenkamp.

Mit einer Tafel auf der sich alle Kennzeichnungen von Gefahrgut befinden, sowie mit umfangreicher Technik zum Auffangen der Flüssigkeit ausgestattet, arbeitet sich ein Trupp in den Keller vor. Dabei gilt es reichlich Wegstrecke zurückzulegen, so dass die maximale Einsatzdauer von ca. 20 Minuten schnell erreicht ist. Auch ein Trupp des ABC Erkunders der Feuerwehr Lippstadt wird mit speziellen Messgeräten eingesetzt um den Stoff zu bestimmen. Auch das ist, so informiert Friedhelm Voßebürger, Brandschutzbeauftragter der Hella, gewollt, so wird die Übergabe an der Einsatzstelle mit Informationen und bisher getroffenen Maßnahmen im ständigen Wechsel der eingesetzten Kräfte trainiert.

Für den Trupp der seinen Einsatz im Keller beendet hat, geht es nun in den Dekon-Bereich. Hier haben die Kameraden aus Störmede einen speziellen Reinigungsbereich eingerichtet in denen die CSA Träger von Kräften ausgestattet mit leichten Schutzanzug und Maske in einer aufblasbaren „speziellen Dusche gereinigt werden. „Wir danken an dieser Stelle der Firma Hella, für die Gelegenheit hier einmal in einem Bereich eines Industriebetriebes eine derartige Gefahrenlage üben zu können, so ein sichtlich zufriedener Ralf Harrenkamp. Er hatte gemeinsam mit dem Brandschutzbeauftragten Friedhelm Voßebürger die Idee und die Ausarbeitung und Organisation der Übung übernommen. Ein Dank geht auch an die Mitarbeiter im Galvanikbereich, die die Übung unterstützt hatten. Harrenkamp dankte auch den eingesetzten Kräften für ihren Einsatz.

Text und Fotos: Dieter Dreier (Feuerwehr Lippstadt)

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