Kommunikation

Sprechfunk
2-M-Sprechfunk Der Sprechfunk ist ein unverzichtbares Mittel der Kommunikation bei der Feuerwehr. Über Funk werden die Sirenen und Funkmeldeempfänger ausgelöst. Während des Einsatzes ist es die beste Möglichkeit, sich untereinander verständigen zu können.

Bei der Feuerwehr unterscheidet man zwischen dem 4-M-Bereich und dem 2-Meter Bereich. Der 4-M-Bereich wird über eine Relaisstelle abgewickelt, d.h. wird von einem Feuerwehrfahrzeug aus gefunkt, dann steuern die Funkwellen die nächste Relaisstelle an. Diese leitet dann die Funkwellen z.B. zu einem anderen Feuerwehrfahrzeug weiter. Die Handsprechfunkgeräte funken im 2-m-Bereich, d.h. von einem Gerät direkt zum anderen.
4-M-Sprechfunk

Funk-Melde-System
Das Funk-Melde-System (FMS) ist die einfachste Form der Datenübertragung und wird seit Anfang der 80er Jahre bei den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) eingesetzt. Es ist für die schnelle Übermittlung von Routinemeldungen (Status) zwischen Leitstelle und Fahrzeugen gedacht. Es können Statusmeldungen in Form der Ziffern 1 - 9 vom Fahrzeug zur Leitstelle übertragen werden. Der Empfang von Meldungen wird durch das Leitstellengerät quittiert (Quittungston). In der Leitstelle werden die FMS-Meldungen direkt in das Leitstellen-System übertragen.

Funk-Melde-System
Status   Bedeutung
1 Einsatzbereit über Funk
2 Einsatzbereit am Standort
3 Einsatzauftrag/Dienst übernommen
4 am Einsatzort/Zielort eingetroffen
5 Sprechwunsch
6 nicht einsatzbereit/außer Dienst bzw. außerhalb des Einsatzgebietes
7 Nicht für Feuerwehr belegt
8 Nicht für Feuerwehr belegt
9 Quittung, Anmeldung in fremden Sprechfunkverkehrskreis
10 Notruf