08 Mai '13
Provinzial-Füchse sind bewährte Trostspender in Rettungsfahrzeugen
Jährlich verunglücken in Deutschland zu Hause oder beim Spielen über 400.000 Kinder im Straßenverkehr derart stark, dass eine stationäre Behandlung erforderlich ist.
Bei den dafür notwendigen Transporten mit dem Rettungswagen erlebt ein Kind seine Schmerzen in Verbindung mit der Angst vor der unbekannten Situation. Die Provinzial entwickelte deshalb die Stoffpuppe Fridulin Brenzlich, die viele Kinder bereits aus der Kinderbrandschutzerziehung kennen. In Lippstadt wird das beliebte Plüschtier, das künftig in ganz Westfalen zum Einsatz kommen soll, schon seit zwei Jahren in Rettungs- und Krankentransporten mitgeführt.
Mit Erfolg, wie Oliver Busch vom Rettungsdienst der Stadt Lippstadt bestätigt: „Die Situation im Rettungswagen ist ungewohnt und für Kinder manchmal beängstigend. Fridulin Brenzlich ist uns Rettungskräften darum eine echte Hilfe, wenn es darum geht, die Kinder zu beruhigen.“
Und darum zeigt auch die Lippstädter Provinzial-Geschäftsstelle Firla zum wiederholten Mal Initiative: Als der Vorrat in den Rettungsfahrzeugen zum ersten Mal verbraucht war, sorgte Geschäftsstellenleiter Hans-Ludwig Firla bereits im Oktober 2011 für Nachschub.
Nachdem nun auch diese Stofftiere wieder an kranke und verunfallte Kinder übergeben wurden, legt er nochmals 40 weitere Exemplare nach. „Wir erhalten durchweg positive Rückmeldungen auf den kleinen Stofffuchs. Er lenkt die Kinder ein wenig von Angst und Schmerzen ab und nimmt ihnen den ersten Schrecken“, begründet Firla seinen Einsatz für Kinder in Notsituationen.
Text und Foto: Pressestelle der Stadt Lippstadt