15 Apr '13
Lenz-Enten geben Tipps zum Wettlauf gegen die Zeit
Bei der größten bundesweiten Sozialaktion des BDKJ, die in diesem Jahr vom 13. bis 16. Juni unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ stattfindet, beteiligen sich auch Jugendliche des Malteser-Hilfsdienst und der Jugendfeuerwehr aus Lippstadt.
Drei Tage werden die Junghelfer im Einsatz für etwas Gutes sein. Ziel der Aktion ist es, in nur 72 Stunden eine gemeinnützige soziale, ökologische oder interkulturelle Aufgabe zu realisieren um damit ein deutliches Zeichen für Solidarität zu setzen. Mit Spaß und Engagement sollen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Rahmen der Aktion dort anpacken, wo es sonst niemand tut - wo Geld oder die Bereitschaft, anderen unter die Arme zu greifen, fehlt.
Um auf dieses Sozialprojekt hinzuweisen, hatten sich die Jugendgruppen am vergangenen Samstag auf dem Rathausplatz versammelt und aus mehreren tausend Lippstädter-Lenz-Enten die „72 Stunden“ dargestellt. „Wir wollen mit unserer Teilnahme den Jugendlichen und der Öffentlichkeit Missstände in unserem direkten sozialen Umfeld aufzeigen. Aber auch für die spätere aktive ehrenamtliche Arbeit in den einzelnen Hilfsorganisation ist es von unschätzbarem Wert, den Jugendlichen frühzeitig zu zeigen, wie scheinbar Unmögliches durch Kreativität und Know-how in Teamarbeit gelöst werden kann“, so Simone Goerigk vom Malteser Hilfsdienst Lippstadt.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Jugendlichen mit ihren Betreuern nicht wissen, was für eine Aufgabe auf sie zukommt. Denn diese wird erst zu Beginn der Aktion am 13. Juni durch den Koordinierungskreis des BDKJ verkündet. Wie im richtigen Helferalltag gilt es dann, eine zuvor unklare Einsatzlage gemeinsam mit den zur Verfügung stehenden Mitteln bestmöglich zu organisieren und zu lösen.
Doch ganz ohne Vorplanungen wollen die Jugendlichen nicht auf den Aktionstag warten. So findet bereits am Samstag, 27. April, eine Waffelbackaktion am Einkaufsmarkt „real“ Lippstadt statt, deren Erlös zur Verpflegung während der 72-Stunden-Aktion eingesetzt werden soll, berichtet der Lippstädter Stadtjugendfeuerwehrwart Kersten Reinke. In einer Sache sind sich die Lenz-Enten und die Jugendlichen im Gespräch jedoch schon jetzt einig: Beim Wettlauf gegen die Zeit sind die „Lippstädter“ immer vorne mit dabei.
Foto: Markus Magner (DLRG Lippstadt)
Text: Kersten Reinke (Feuerwehr Lippstadt)